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Wien und Bratislava – die zwei weit und breit am nahesten gelegene Hauptstädte, nähere findet man in der Welt nicht. Trotzdem so verschieden. In der Größe, historischen Bedeutung, Bewusstsein. Und vielleicht deswegen so ähnlich – verbunden durch die Donau, mit der jahrhundertealten Charisma, Jahrzehnte mit einem schmalen Kontakt und dem Eisernen Vorhang konfrontiert. Die eine, sich auf der richtigen, freien Seite, entwickelnd, die andere von dem Stacheldraht und der Totalität auf der Schattenseite der Grenze beeinträchtigt. Die eine den Glanz und die Ruhm der Habsburger-Dynastie widerspiegelnd, die anderer durch den zeitweiligen Titel der Haupt- und Krönungsstadt von Ungarn während fast 300 Jahren, gezeichnet.
Die beiden Städte wurden auf eine unverwischbare Weise von Maria Theresia beeinflusst. Die Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches mit dem Sitz in Wien, und die Königin von Ungarn, gekrönt in Bratislava (damaligen Prešporok/Preßburg), der Hauptstadt von Ungarn. Der 300-jährige Gedenktag ihrer Geburt gibt die außergewöhnliche Gelegenheit, sich auf ihre Spuren zu begeben. Es gibt kein Problem, beide Städte in einem Tag zu besuchen, sie sind doch die am nahesten gelegene Hauptstädte der Welt. Sie werden nicht bereuen, falls Sie sich mehr Zeit gönnen, da in der Metropolitan-Region an der beiden Donauseiten können Sie von einer Menge der Überraschungen und Erlebnisse wählen. Nach eigenem Geschmack: aus den historisch-kulturellen Kleinoden, Naturschönheiten und Nationalparken, freizeitlichen und sportlichen Aktivitäten, oder den Wanderungen auf den malerischen Weinwegen.